Ein zentrales Werkzeug der MPU-Vorbereitung ist der sogenannte Lebensbericht – die strukturierte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.
Sie arbeiten heraus, wie es zum Delikt kam, welche Rolle Alkohol oder Drogen spielten und was sich seither verändert hat. Ziel ist echte Einsicht, keine Schauspielerei.
Wer die eigene Entwicklung wirklich verstanden hat, kann im Gespräch souverän und glaubhaft antworten – auch auf Nachfragen. Auswendig Gelerntes bricht dagegen schnell zusammen.
Nehmen Sie sich Zeit, schreiben Sie ehrlich auf und besprechen Sie die Punkte idealerweise mit einem erfahrenen Vorbereiter.
Er dient vor allem Ihrer eigenen Vorbereitung, nicht als Pflichtdokument.
So ehrlich wie möglich – Gutachter erkennen Beschönigungen.
Nein, dafür ist gezieltes Üben sinnvoll.