Cannabis wird im Straßenverkehr anders bewertet als sogenannte harte Drogen. Entscheidend ist häufig, ob Sie zwischen Konsum und Fahren trennen können – also nicht unter Wirkung fahren.
Eine MPU kann angeordnet werden bei regelmäßigem Konsum, bei fehlendem Trennvermögen oder bei einer Fahrt unter Cannabiseinfluss. Auch wiederholte Auffälligkeiten spielen eine Rolle.
Häufig wird ein Abstinenz- oder zumindest ein Konsumverzichtsnachweis über mehrere Monate verlangt – meist per Haaranalyse. Die genaue Anforderung hängt vom Einzelfall ab.
Die Gutachter prüfen, ob Sie ein stabiles, reflektiertes Verhältnis zum Konsum entwickelt haben. Eine glaubhafte Aufarbeitung ist entscheidend.
Im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr kann er weiterhin zur MPU führen, insbesondere bei fehlendem Trennvermögen.
Oft mehrere Monate bis 12 Monate, abhängig vom Einzelfall.
Die Fähigkeit, Konsum und das Führen eines Fahrzeugs zuverlässig zu trennen.