Beim Alkoholnachweis tauchen zwei Begriffe immer wieder auf: EtG und CDT. Beide weisen Alkoholkonsum nach, funktionieren aber unterschiedlich.
Ethylglucuronid ist ein direktes Abbauprodukt von Alkohol. Im Haar lässt sich damit rückblickend über Monate sehr spezifisch nachweisen, ob getrunken wurde.
CDT ist ein Bluttwert, der auf regelmäßigen, höheren Alkoholkonsum über die letzten Wochen hinweist. Er ist weniger empfindlich für gelegentlichen Konsum.
Für einen lückenlosen Abstinenznachweis über Monate ist die EtG-Haaranalyse meist das Mittel der Wahl. CDT kann ergänzend herangezogen werden.
EtG erfasst auch geringere Mengen und ist sehr spezifisch.
Nicht zwingend – oft genügt die EtG-Haaranalyse.
Nein, CDT ist ein Blutwert.